Berichte von Aktivitäten

Berichte von Aktivitäten und Veranstaltungen

Mellrich  - Georg Weißnicht feiert 40-jährige Organistentätigkeit

Für Georg Weißnicht war der 4. Adventssonntag ein besonderer Tag, denn für 40-jährige Organistentätigkeit gratulierte Pfarrer Waldemar Kolotzek Organist Georg Weißnicht, der die Glückwünsche sichtlich überrascht und erfreut entgegennahm. Pfarrer Kolotzek würdigte die langjährigen treuen Dienste an der aus dem Jahre 1916 stammenden Königin der Instrumente. Unter Pfarrer Gerhard Schulte-Ontrop hatte der junge Musiker das Orgelspielen gelernt und gelegentlich den Gemeindegesang auf der Orgel begleitet. Mit dreizehn Jahren trat Georg Weißnicht Anfang 1981 die Nachfolge von Rudolf Schemann an, der Ende 1980 seine Küster- und Organistentätigkeit beendet hatte. Unter dem Beifall der Gottesdienstbesucher überreichte der Geistliche dem Jubilar ein vom Kliever Steinmetz Hans-Dieter Schütte aus heimischem Stein kunstvoll angefertigtes Geschenk sowie einen weihnachtlich dekorierten Blumenstrauß. Danach lauschten die Gläubigen der adventlichen Melodie „Wir sagen euch an den lieben Advent….“, beeindruckend interpretiert von Organist Georg Weißnicht. Zu den Gratulanten gehörte auch Organist Alfred Diergarten, der Georg Weißnicht bei Abwesenheit seit vielen Jahren vertritt.

Foto: Sichtlich erfreut nahm Georg Weißnicht die Glückwünsche für 40-jährige Organistentätigkeit von Pfarrer Waldemar Kolotzek entgegen.

Foto: Priesnitz

175 Jahre Pfarrkirche St. Alexander Mellrich

Kirchspiel Mellrich.

Die Pfarrkirche Sankt Alexander in Mellrich feiert ein denkwürdiges Jubiläum: Am 27. November 1846 wurde das Gotteshaus konsekriert, also vor genau 175 Jahren. Es lohnt sich ein Blick in die Geschichte der Pfarrkirche zu Mellrich. In der Stille-Chronik ist unter anderem zu lesen: „Die Pfarrkirche ist in ihrer jetzigen Gestalt nicht alt, erst 1846 erbaut. Man hat die alte Kirche bis auf den Turm, der immerhin aus dem 12. Jahrhundert stammt, unter Pfarrer Herbst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bereits im Jahre 1792 war   ein Erweiterungs-bzw. Neubau geplant, doch „wegen drohender Kriegsgefahren“ auf Eis gelegt. Im Jahre 1845 startete man mit dem Abriss des Kirchenschiffes. Recht zügig schritten die Arbeiten voran, so dass die Konsekration des schmucken Gotteshauses am 27. November des Jahres 1846 gefeiert werden konnte. Der konsekrierende Bischof war ein Mellricher Kind: Dr. Franz Drepper. Zwanzig Jahre später traten Mängel an der Kirchendecke auf. Sie war in Teilbereichen wurmstichig geworden und fiel an verschiedenen Stellen ab, im unteren Teil der Kirche gar ein großer Streifen, an einem Sonntag, zwischen Frühmesse und Hochamt. Hier sah man nun Handlungsbedarf und unter Pfarrer Waltemode wurde die Kirche eingewölbt und im Jahre 1868 von Weihbischof Freusberg am 6. Oktober 1868 konsekriert. In den Jahren 1963 und 1964 wurden unter Pfarrer Gerhard Schulte-Ontrop die mächtigen Pfeiler wieder entfernt. Der Zustand des Gotteshauses wurde von 1846 somit wieder hergestellt. Weitere umfangreiche Sanierungsmaßnahmen folgten. Erwähnt seien hier die Sanierung des gesamten Außenputzes und die Westseite des Kirchturms. Dafür waren 1,2 Mio. Mark erforderlich. Die Innenrenovierung folgte im Jahre 1997.

 

Firmung am 06. November 2021 in Anröchte

Zwei Messen, 38 Firmlinge:

Weihbischof spendet Sakrament an Jugendliche aus Anröchte und den Ortsteilen

Aufgeteilt in zwei Gruppen hat Weihbischof Dr. Dominicus M. Meier jetzt insgesamt 38 Firmlinge aus Anröchte und den Ortsteilen gefirmt – und zwar aus Altengeseke, Berge, Effeln und Mellrich. Das teilt der Pastorale Raum Anröchte-Rüthen mit. Bei beiden Messen galt demnach die 3G-Regel. Die Vorbereitung zur Firmung lag in den Händen von Gemeindereferentin Susanna Mirzaian.

Firmvorbereitung im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen - Besuch beim Bestatter und Pilgern auf dem Klosterweg

Firmvorbereitung im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen

Was kommt nach dem Tod oder hat Jesus wirklich gelebt? Diese oder ähnliche Fragen konnten die Firmbewerber im ersten Teil der Firmvorbereitung loswerden.  Die Möglichkeit erhielten sie in einem Alphakurs oder in einer Perlen des Glaubens Gruppe. Sowohl der Alphakurs, in dem die Jugendlichen zentrale Glaubensinhalte kennenlernten, als auch die Perlen des Glaubens, in ihren unterschiedlichen Bedeutungen, gaben viel Raum für intensive Gespräche. Zu Beginn und zum Ende dieses Vorbereitungsetappe standen Gottesdienste, sowohl in der Kirche als auch im Freien.

In einem zweiten Teil konnten sich die Jugendlichen für Projekte entscheiden. So konnten sie die Erfahrung des Pilgerns auf dem Klosterweg von Bestwig nach Meschede machen. Und sie lernten bei der Übernachtung in der Abtei Königsmünster das Klosterleben kennenlernen. Bei einem anderen Projekt gab es einen spannenden Einblick in das Bestattungswesen durch Bestatter Frank Föllmer. Dies geschah nicht nur theoretisch, sondern zeigte er den Firmbewerbern den Abschieds und Hygiene Raum und unterschiedliche Urnen und Särge.

In einem nun folgenden dritten Teil geht es um die konkrete Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. Die Jugendlichen werden sich gemeinsam mit ihren Eltern in einem Abend der Tauferneuerung einstimmen und sich im Empfang des Versöhnung Sakraments innerlich vorbereiten. Am 6. November wird Abt Weihbischof Dr. Dominikus Meier in den Eucharistiefern um 15.00 Uhr und um 17.30 Uhr 37 Jugendlichen in der Pankratius Kirche in Anröchte das Sakrament der Firmung spenden.

Susanna Mirzaian

Erntedankaltar in Anröchte

Der Pfarrgemeinderat St. Pankratius Anröchte berichtet

Das diesjährige Erntedankfest haben wir am 1. Oktoberwochenende in der Pfarrkirche St. Pankratius Anröchte gefeiert. Wir möchten allen Spendern, die dazu beigetragen haben den Erntedankaltar zu schmücken, herzlich für ihre Gaben danken. Ebenso allen Gottesdienstbesuchern und Gottesdienstbesucherinnen, denn Sie haben durch ihr Gebet für uns alle und alle an Hunger leidenden Menschen, Gottes Segen in dieser durch die Corona Pandemie geprägten Zeit erbeten.  Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit konnten die von Ihnen gespendeten Gaben erneut den Mitarbeitern der „Geseker Tafel“ übergeben werden.  Herr Pieper und sein Team der „Geseker Tafel“  dankt allen Spendern und Spenderinnen unserer Kirchengemeinde ganz herzlich für die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen und wünscht Ihnen alles Gute.

Werlwallfahrt 2021 - „Atme in uns Heiliger Geist“-Eindrücke der Fußwallfahrt

Werlwallfahrt- „Atme in uns Heiliger Geist“-Eindrücke der Fußwallfahrt

Früh morgens um 6.00 Uhr machten sich Elf Fußpilger begleitet vom Pilgersegen durch Pfarrer Kolotzek und vom Klang der Glocken auf den 30 km langen Weg von Anröchte nach Werl.

Das Beten des Rosenkranzes und Impulse an verschiedenen Stationen ließen das Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Atme in uns Heiliger Geist“ immer wieder neu lebendig werden.

Leibliche Stärkung erfuhr die Gruppe beim schon traditionellen Frühstück im Möbelhaus Wiemer und beim Mittagessen im Restaurant „Zur Soester Börde“.

So erreichten die Wallfahrer am Nachmittag Werl. Dort wurden sie gemeinsam mit allen anderen Pilgern durch Wallfahrtsleiter Dr. Best in einer Andacht begrüßt.

Nach einer Zeit der Erholung bildeten die Wallfahrtsmesse mit anschließender Lichterprozession den Höhepunkt und Abschluss des Wallfahrtstages.

Herbstfahrt des Pfarrgemeinderates Meiste-Kneblinghausen

Die Herbstfahrt des Pfarrgemeinderates Meiste-Kneblinghausen-Hemmern ging in diesem Jahr finanziell unterstützt vom Kreis Soest und dem Hegerin Rüthen zum „AVENTURA SpielBerg“ nach Medebach. Gut gelaunt stiegen über 20 Kinder aus den drei Ortschaften in den Bus. Bei bestem Wetter konnten sich alle an den unterschiedlichsten Klettergeräten austoben. Sehr beliebt waren wohl der Ninja-Parcour, die Riesenschaukel, das Labyrinth und die schier unendlich langen Rutschen. Am späten Nachmittag kamen alle satt, zufrieden aber müde wieder Zuhause an.

i.A. Simone Authmann

PGR Meiste-Kneblinghausen-Hemmern

Pfandflaschenaktion ein voller Erfolg  100% für die Hochwasserbetroffenen

Pfandflaschenaktion ein voller Erfolg – 100% für die Hochwasserbetroffenen Die Pfandflaschensammlung zu Gunsten der Flutopfer erwies sich als eine Aktion der Superlative. Aus nahezu allen Rüthener Ortsteilen einschließlich der Kernstadt beteiligten sich zahlreiche Ministranten, Kommunionkinder, Eltern und Helfer an dieser Aktion. Die Sammler zogen mit Bollerwagen und Kettcars, aber auch mit schwerem Gerät (Trecker, Hoflader, …) durch die Orte und sammelten Leergut ein. Es wurden noch Spenden nachgeliefert, so dass wir auf die stolze Summe von über 5.000 € kommen werden, die eins zu eins der Flutopferhilfe zur Verfügung gestellt wird. Herzlichen Dank der Druckerei Kirchhoff aus Anröchte, die die Flyer kostenfrei gedruckt hatten. Herzlichen Dank allen Helfern und Sammlern und Danke allen Spendern!

„Es ist nie zu spät für eine gemeinsame Anstrengung für die, die auf unsere Hilfe warten.“ (Norbert Blüm +)